









Stiftung DOB übergibt Scheck während des Besuchs in Veitshöchheim
Aus Anlass der jährlich stattfindenden gemeinsamen Sitzung der Gremien in Veitshöchheim, fand im historischen Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert der diesjährige Empfang der Stiftung Deutscher Offizier Bund statt.
Auf Vorschlag des 1. Bürgermeisters der Stadt, Jürgen Götz, überreichte unser Präsidiumsvorsitzender, Nikolaus Graf Adelmann, einen Scheck über 1.500 Euro an den Arbeiterwohlfahrt (AWO)-Ortsverein Veitshöchheim. Für die AWO nahmen Geschäftsführerin Ingrid Schinagl und Einrichtungsleiterin Verena Schmidt die Spende entgegen.
Die Stiftung hatte diese Organisation mit Blick auf deren Bedeutung für die Kinderbetreuung ausgewählt. Gerade für Soldatenfamilien können kurzfristige Versetzungen und Zuversetzungen angesichts des personellen Aufwuchses der Bundeswehr zu erheblichen Herausforderungen führen. Junge Familien und Alleinerziehende sind dann auf verlässliche Betreuungsangebote angewiesen. Mit ihren Einrichtungen im Raum Veitshöchheim leistet die AWO einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Familien. (HK)

Bild: Stiftung DOB
v.l.n.r : Nikolaus Graf Adelmann, Ingrid Schinagl, Verena Schmidt, Ludwig Simmel
Stiftung DOB übergibt Scheck während des Empfangs im Rathaus Veitshöchheim
Beim Empfang im Rathaus der Stadt Veitshöchheim wurde eine Spende in Höhe von 1.500 € an die hiesige Sozialstation übergeben. Nikolaus Graf Adelmann überreichte gemeinsam mit unserem Schatzmeister Ludwig Simmel dem Geschäftsführer der Caritas Sozialstation St. Stephanus, Martin Klug den Spendenscheck.
Die Sozialstation ist seit mittlerweile 49 Jahren in der Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft tätig. Mit 25 Mitarbeitern werden aktuell rund 160 Klienten versorgt.

Bild: Stiftung DOB
v.l.n.r : 1. Bürgermeisters Jürgen Götz, Nikolaus Graf Adelmann, Martin Klug, Ludwig Simmel
Jährliche Spendenübergabe am 09. Oktober 2026 in Bonn
Bernd Krämer, Bundesvorsitzender des Bundeswehr-Sozialwerkes, begrüßte zum Empfang anlässlich des 63. Großkonzertes der Bundeswehr im Telecom-Forum die geladenen Gäste. Unter Ihnen auch unser Stellvertreter des Präsidiums, Oberst a.D. Helmut Kolb, der zu diesem Anlass einen Spendenscheck der Stiftung in Höhe von 2000 € überbrachte. „Mit ihrem Kommen unterstützten Sie unmittelbar Angehörige der Bundeswehr und ihre Familien, die in Not geraten sind. Jede Eintrittskarte, jede Spende hilft dabei, schnell und unbürokratisch zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird“, so der Bundesvorsitzende in seiner Ansprache.
Oberst a.D. Kolb verdeutliche erneut die hohe Priorität, welche die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien für die Verantwortlichen der Stiftung hat und danke für die Möglichkeit, die Stiftung einem größere Zuhörerkreis bekannt zu machen.
(HK)

v.l.n.r Bernd Krämer, Helmut Kolb
Bild: Stiftung DOB
Präsidium und Beirat tagen in Veitshöchheim
Unserem Treffen am 01. September 2026 in der ehemaligen Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg ging die Einladung unseres Vorsitzenden Nikolaus Graf Adelmann zur gemeinsamen Sitzung des Präsidiums und des Beirates der Stiftung Deutscher Offizier Bund voraus. Schon zur Präsidiumssitzung konnte das Protokoll die Beschlussfähigkeit dokumentieren und auch der Beirat war vollzählig zur gemeinsamen Sitzung vor Ort. Getagt wurde in den Räumlichkeiten des Hotels „Weisses Lamm“.
Nikolaus Graf Adelmann begrüßte Frau Beate Jung sowie die weiteren Tagungsteilnehmer und stellte in seinem Bericht die Aktivitäten und Beschlüsse des Präsidiums dar. Auch hatte unser neues Präsidiumsmitglied Oberstarzt d.R. Dr. Markus Müller Gelegenheit erhalten, sich dem Beirat der Stiftung vorzustellen.

Bild (Stiftung DOB)
Zum Abschluss des ersten Sitzungstages berichtete Generalmajor See über die aktuelle militärische Lage und die der 10. Panzerdivision sowie unser Beiratsmitglied General a.D. Schneiderhahn über seine Arbeit als Präsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
In seiner Begrüßungsrede hob Graf Adelmann besonders die Anwesenheit des 1. Bürgermeisters Jürgen Götz mit Ehefrau sowie des Kommandierenden Generals der 10. Panzerdivision Generalmajor See hervor. Besonders freuen konnte sich der AWO-Ortsverein Veitshöchheim, der aus den Händen des Vorsitzenden und des Schatzmeisters einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 € entgegennehmen konnte (wir berichten gesondert).

Bild (Stiftung DOB)
Noch vor Beginn des abendlichen Essens, welches in den Räumlichkeiten des Veranstaltungshotels stattfand, überreichte unser Vorsitzender Herrn General a.D. Schneiderhan einen Spendenscheck für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und für die Katholische Familien Stiftung für Soldaten.
Bild (Stiftung DOB)
Der nächste Sitzungstag begann mit einem Empfang der Stadt Veitshöchheim. In seiner Begrüßungsrede
Die zweite soziale Einrichtung in Veitshöchheim bekamen aus den Händen von Oberstleutnant a.D. Graf Adelmann einen Spendenscheck in der Gesamthöhe von 1.500 € überreicht. Nachdem am Vortag bereits der AWO-Ortsverein Veitshöchheim eine Zuwendung erhalten hatte, war es nun die Caritas Sozialstation St. Stephanus (wir berichten hierzu ergänzend an anderer Stelle).

Bild (Stiftung DOB
Zunächst aber stellte Jürgen Götz die Stadt Veitshöchheim anhand des Imagefilms der Gemeinde vor.

Bild (Stiftung DOB)
Nikolaus Graf Adelmann bedankte sich für diese umfassende Informationen und den herzlichen Empfang. Zum Abschluss des Empfangs stand der Eintrag ins goldene Buch der Stadt Veitshöchheim und ein Gruppenfoto vor dem Rathaus auf dem Plan.

Bild (Stiftung DOB)

Bild (Stiftung DOB)
Traditionell gehört zur Veranstaltung immer ein kulturelles Ereignis, so auch in Veitshöchheim. Auf dem Programm stand eine professionelle Führung durch den Hofgarten „Rokokogarten" Veitshöchheim . Fast zwei Stunden visuelle und informative Erlebnismomente, die alle Teilnehmer entflammten. Nicht nur die Gestaltung der Anlage, sondern auch die Ausführungen über die barocke Vorstellungswelt haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und uns auf unseren Heimreisen begleitet. (HK)

Bild (Stiftung DOB)
Übergabe der Mitgliedsurkunde bei der Präsidiumssitzung am 22.07.2026 in Stuttgart
Es war der Vorschlag unseres Stellvertreters Oberst a.D. Helmut Kolb, ein weiteres Mitglied in das Präsidium der Stiftung aufzunehmen. Den erforderlichen Beschluss hat das Präsidium einstimmig verabschiedet, und bereits am 22. Juli 2026 hat unser Vorsitzender, Oberstleutnant a.D. Nikolaus Graf Adelmann, Herrn Oberstarzt der Reserve Markus Müller die Urkunde in Stuttgart persönlich überreichen können. Dr. Markus Müller ist hauptberuflich freier Medizinjournalist und kein Unbekannter unter den Präsidiumsmitgliedern. Alle haben mal mehr oder weniger mit ihm zusammengearbeitet und schätzen seine Kompetenz sowie seine offene und stets positiv gestimmte, freundliche Wesensart. Mit den Worten „es ist mir eine Ehre, Mitglied des Präsidiums zu sein und die Arbeit der Stiftung aktiv mitgestalten und unterstützen zu können“.
Es war kein Zufall, dass unser neues Mitglied in Uniform an der Sitzung teilnahm. Als Reservist der Bundeswehr, bringt er sich aktiv in die Truppe ein und kann mit seiner fachlichen Expertise und Erfahrung gerade im Sanitätsdienst „Vakanzen“ überbrücken und die truppenärztliche Versorgung sicherstellen, was er zum Zeitpunkt unserer Sitzung gerade tat.
Bei der nächsten gemeinsamen Sitzung mit dem Beirat im September wird er sich den Beiratsmitgliedern vorstellen. Wir werden hierrüber gesondert berichten. (HK)

V.l.n.R: Graf Nikolaus Adelmann, Dr. Markus Müller, Helmut Kolb, Bild: Stiftung DOB
Spende für den Förderverein „Miteinander“
Am 17. Juni 2026 besuchte der Präsidiumsvorsitzende, Oberstleutnant a.D. Nikolaus Graf Adelmann die Jagsttalschule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum SBBZ) Westhausen und überreichte erneut einen Scheck an den Förderverein Miteinander. Mit der Spende werden neben Freizeitvorhaben dringend notwendige Projekte unterstützt. Die Rektorin der Jagsttalschule, Nicole Ostertag, dankte der Stiftung für die großzügige Spende, die zusammen mit den vorangegangenen Zuwendungen ein Stück weit dazu beitragen konnte, einen dringend benötigten neuen behindertengerechten Schulbus zu erwerben. Die Anschaffung des modernen Fahrzeugs war ein finanzieller Kraftakt, der nur durch ein beeindruckendes Netzwerk an Unterstützern möglich wurde.
Das Besondere: Die Rollstuhlrampe ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern – unabhängig von ihrer Mobilität – gemeinsam auf Tour zu gehen, sei es ins Schullandheim, zum Sportwettbewerb oder Wandertag. (GA)

Rektorin Nicole Ostertag und die Kinder freuen sich über die Spende, die N. Graf Adelmann überreicht. Foto: privat
Oberst a.D. Rudolf Winkler ist im Alter von 86 Jahren in Bonn verstorben
Die Stiftung Deutscher Offizier Bund trauert um Ihren ehemaligen stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden und um sein ehemaliges Beiratsmitglied Rudolf Winkler, der am 26. Mai 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit und einem erfüllten und erlebnisreichen Leben verstorben ist. Geboren am 20. Dezember 1939 in Ludenberg wohnte zuletzt viele Jahre mit seiner Frau Karin in Meckenheim.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidium im Jahr 2017 war Oberst a.D. Rudolf Winkler bis im September 2019 Mitglied im Beirat der Stiftung.
Rudi Winkler war immer der „ruhende Pol“ in der Stiftungsarbeit, der auch in angespannten Situationen Ruhe und Besonnenheit ausstrahlte und so sein Umfeld stabilisierte. Besondere Verdienste erwarb er sich als Leiter von Seminaren und Vorträgen in der Regie der Stiftung. Die Vorbereitungen und Durchführung waren generalstabmäßig geplant und in der Ausführung exzellent.
Wir werden Rudi Winkler in seiner aufgeschlossenen und stets fürsorglichen Art sehr vermissen und ihm in der Stiftung Deutscher Offizier Bund ein ehrendes Gedenken bewahren. (HK)

Scheckübergabe bei der Jubiläumsfeier
Die 28.ordentliche Mitgliederversammlung mit der Wahl des neuen Vorstandes war beendet ,als der neue und alte Vorsitzende, Generalleutnant a.D. Jürgen Knappe, in seiner „Jubilämsansprache“ neben anderen Gästen auch unseren Stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden, Oberst a.D. Helmut Kolb, am 9. Mai in Düsseldorf begrüßte. In seiner Ansprache skizierte der Vereinsvorsitzende die Entstehung, die Strukturen und das Engagement des Vereins seit seiner Gründung im Jahre 1996.
„Im ehemaligen Jugoslawien beschlossen Bundeswehrsoldaten Anfang der 1990er Jahre, sich neben ihren dienstlichen Aufgaben auch privat in eigenen humanitären Projekten für Kinder zu engagieren. Neben Brennholz und Bekleidung schenkten sie ihnen auch Spielsachen wie Teddybären und Kasperlepuppen in der Hoffnung, dass sie ihr Lachen zurückgewinnen. Um den traumatisierten, verwundeten oder elternlosen Kindern auch dauerhaft, schnell und unbürokratisch zu helfen, gründeten sie dann 1996 einen gemeinnützigen Verein – Lachen Helfen. Nach dem tragischen Sprengstoffanschlag in Kabul im Verlaufe des Afghanistankrieges am 15. August 2007, bei dem die ersten drei deutschen Polizisten ums Leben kamen, ermöglichte Lachen Helfen im Gedenken an die Getöteten den Bau einer nach einem, dem Karlsruher Polizisten Mario Keller, benannten Mädchenschule in Schedudsch, im weit abgelegenen Nordosten des Landes an der Grenze zu Tadschikistan. Dieses Engagement und das Wissen um die gute und enge Kooperation zwischen Bundeswehr und Polizei bei ihren Auslandseinsätzen führten 2009 zu dem Entschluss, die Polizei auch organisatorisch in den Verein zu integrieren. Seitdem ist Lachen Helfen nicht nur eine Initiative deutscher Soldaten, sondern eine „Initiative deutscher Soldaten und Polizisten für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten. Ganz im Sinne des Prinzips der vernetzten Sicherheitspolitik kann der Verein die Steuerung seiner Hilfsprojekte seitdem noch breiter und effizienter realisieren. Mit dieser humanitären Unterstützung verknüpft Lachen Helfen auch die Hoffnung, dass die deutschen Soldaten und Polizisten, die oftmals unter schwierigen Bedingungen in den Einsatzländern Sicherheit schaffen und Wiederaufbauhilfe leisten, nicht als Besatzer geduldet, sondern als Partner begrüßt werden.“ (Quelle Internetauftritt des Vereins).
Die Stiftung verfolgt die Arbeit des Vereins regelmäßig und hat zuletzt im September 2024 einen Spendenscheck übergeben und in diesem Jahr beschlossen, bei der Veranstaltung in Düsseldorf dies zu wiederholen. So konnte gegen Ende der Ansprache von Generalleutnant a.D. Knappe, unser Stellvertreter einen Spendenscheck der Stiftung in Höhe von 2.000 Euro überreichen. (HK)

v.l. Generalleutnant a.D. Jürgen Knappe, Oberst a.D. Helmut Kolb, BILD:" Lachen Helfen e.V."
Stellvertretender Vorsitzender übergibt Spende an die Soldatentumorhilfe Hamburg e.V.
Auch in 2026 hat das Präsidium entschieden, die Geldübergabe an die Tumorhilfen der Bundeswehrkrankenhäuser vor Ort vorzunehmen, um sich dabei ein besseres Bild über die Arbeit der Vereine und die Verwendung der Mittel machen zu können.
Mit diesem Auftrag verabredete sich unser Stellvertreter Oberst a.D. Helmut Kolb mit dem Vorsitzenden der Soldatentumorhilfe und Klinischen Direktor der Urologie Oberstarzt Dr. Cord Matthies, M.A., am 10. April 2026 im Klinikum in Hamburg. An dem Treffen nahm auch der Schatzmeister Oberfeldarzt Dr. Sanatgar teil, der über seine Aufgabe im Verein berichtete. Nach dem Leitspruch „tue Gutes und berichte darüber“ informierte Dr. Matthies über die Arbeit des Vereins und über die im März diesen Jahres durchgeführte Sammlung im Rahmen des Benefizkonzertes des Marineorchesters zugunsten der Soldatentumorhilfe e.V. .
Oberst a.D. Kolb dankte für die ausführliche Berichterstattung und den aktualisierte WEB-Auftritt des Vereins. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Kernarbeit und der Organisation der Stiftung Deutscher Offizier Bund bedankte sich Dr. Matthies für die erneut großzügige Spende. (HK)

Bild: v.l. Oberstarzt Dr. Matthies, Oberst a.D. Kolb, Oberfeldarzt Dr. Sanatgar (FOTO Stiftung DOB)
Wie werden Deutschland und Europa widerstandsfähig in Anbetracht geopolitischer Umwälzungen?
„Als hätten sich Verteidigungsminister Boris Pistorius und der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter lange im Voraus abgesprochen“ stellt die Schwäbische Zeitung fest. Am Mittwoch, dem 22. April stellte Pistorius seine Militärstrategie vor, am Samstag darauf trafen sich in Königsbronn bei Heidenheim Militärexperten, Firmenvertreter und Bundeswehrangehörige zum Gespräch über Deutschlands Verteidigungsfähigkeit, wozu auch der Präsidiumsvorsitzende der Stiftung Deutscher Offizier Bund, Oberstleutnant a.D. Graf Adelmann, eingeladen war.
Man war sich einig darüber, dass die Menschheit inmitten geopolitscher Umwälzungen historischen Ausmaßes mit einer unvorhersehbaren Dynamik lebt. Europa und Deutschland steht vor massiven Herausforderungen insbesondere angesichts einer veralteten Infrastruktur, einer kränkelnden Wirtschaft und der unzureichenden Verteidigungsfähigkeit gegenüber Staaten wie Russland und China. Nachdem die USA unter Präsident Trump kein verlässlicher Partner mehr sind, muss sich Europa noch mehr anstrengen, um aus eigener Kraft für die Sicherheit sorgen zu können. Hauptredner des Tages war Professor Dr. Sönke Neitzel, Militärhistoriker und Professor für Militärgeschichte an der Universität Potsdam. Ziel des Bundeskanzlers Friedrich Merz ist es, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas zu machen. Neitzel begrüßte diese Aussage des Kanzlers als grundsätzliches Bekenntnis zur Wehrpflicht, denn ohne sie sei die Umsetzung des Vorhabens nicht realistisch. Der Militärhistoriker geht allerdings davon aus, dass bis zu einer echten Kriegstüchtigkeit noch zwei Jahrzehnte vergehen könnten, wenn die Reformen und der Personalaufwuchs in dem Tempo wie bisher weitergingen. Vor allem wies er auf die unbedingte Notwendigkeit einer Strukturänderung hin, ohne die das Gesamtvorhaben scheitere („wir haben in der Bundeswehr ebenso viele Oberstleutnante wie Hauptgefreite“ und man könne locker ein Kampfbataillon nur bestehend aus Oberstleutnanten aufstellen). In moderierten Fragerunden und Panels wurden die Fragen zu Europas Sicherheit, auch ohne die USA, sowie der Geoökonomie weiter vertieft. Die Frage, wie die sicherheitspolitischen Ziele in der Praxis, auch unter dem gegebenen Zeitdruck, umgesetzt werden können, blieb auch in Königsbronn weitgehend offen. Die Europäer können nicht alles gleichzeitig machen. Deshalb brauche es eine bessere europäische Aufgabenteilung, so Roderich Kiesewetter.
Mit den Königsbronner Gesprächen als Gesprächsforum, unter anderem unter Beteiligung des finnischen Botschafters, des Präsidenten der Clausewitz-Gesellschaft, des Kommandeurs des Landeskommandos Baden-Württemberg und der außenpolitischen Koordinatorin der ZEIT, konnten neue Denkwege und Lösungsansätze aufgezeigt und mit den Zuhörern in der bis auf den letzten Platz voll ausgebuchten Kulturhalle Hammerschmiede diskutiert werden.(GA)
Prof. Dr. Sönke Neitzel bei seinem Eröffnungsvortrag. Bild: Stiftung DOB
Prof. Neitzel im Gespräch mit Fanny Fee Werther WELT Fernsehen (FOTO: DOB)
Scheckübergabe bei der Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung der Soldatentumor- und Unfallhilfe Ulm e.V. (STH) am 30. April 2026, zu der der Präsidiumsvorsitzende der Stiftung DOB, Oberstleutnant a.D. Graf Adelmann, eingeladen war, stellte der Geschäftsführer der STH seine Nachfolgerin, Militärpfarrerin Claudia Glebe, vor die ab 1. August 2026 das Evangelische Militäramt Ulm II übernimmt und sich bereiterklärt hatte, auch die Geschäftsführung der STH zu übernehmen.
Dem Beschluss der Mitgliederversammlung 2025 folgend, stellten sich Oberfeldarzt PD Dr. Witte (Onkologie) und Oberfeldarzt Dr. Dallacker-Losensky (Unfallchirurgie) der Versammlung als beratende Beisitzer vor. Wesentlicher Besprechungspunkt war die Förderung des Lungenkrebsprojektes der Onkologie „Frühzeitige Identifikation der Non-Responder“. Diese Krebserkrankung ist die tödlichste und steht bei Männern auf Platz 1, bei Frauen auf Platz 4. Sie wird oft spät erkannt. Mit einem speziellen Verfahren und Gerät wird die Verschmelzung von Tumor- und Immunzellen erkannt. Dies hat einen wesentlichen Einfluss darauf, ob und wann Chemo- und Immuntherapien angewandt werden. Die kalkulierten Projektkosten betragen ca. 25.000 Euro. Die Mitglieder der STH beschlossen einstimmig, das Projekt mit 15.000 Euro zu unterstützen. Weitere Fördermaßnahmen im vergangenen Geschäftsjahr waren beispielsweise Unterbringung und Übernahme der Parkgebühr für erkrankte Patienten und die Anmietung einer Ferienwohnung für eine ambulante Behandlung in Heidelberg, da die tägliche Fahrt UL-HD unzumutbar war.
Gegen Ende der Mitgliederversammlung überreichte Graf Adelmann dem Vorsitzenden, Generalarzt Dr. Benedikt Friemert, einen Scheck der Stiftung in Höhe von 2.000 Euro. (GA)

Bild: (v.l.n.r.) Generalarzt Prof. Dr. med. B. Friemert (1. Vorsitzender STH), Oberstleutnant a.D. N. Graf Adelmann, MilPfr Michael Kröner (Geschäftsführer STH); FOTO Stiftung DOB
2025 Stiftung DOB unterstützt die Jugendarbeit am Skiinternat in Furtwangen mit 2000 €
Die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die als Sportlerinnen und Sportler am Skiinternat in Furtwangen unterrichtet werden, ist ein neues Engagement der Stiftung Deutscher Offizier Bund im Rahmen der diesjährigen „Weihnachtsaktion“. Konkret geht es dabei um ein Schulprojekt mit der Bezeichnung „Ganzheitliches Coaching“. Hierbei soll den Schülerinnen und Schülern auch eine grundlegende Orientierung über die Grundwerte unseres Grundgesetzes und unserer parlamentarischen Demokratie vermittelt werden. Genau bei diesem Thema steigt die Stiftung als Förderer dieses Projektes ein.
Bei der Scheckübergabe am 29.12.2025 in Freiburg, bei der auch der Präsident des Badischen Sportbundes, Gundolf Fleischer, und der Leiter des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald, Jürgen Willrett, zugegen waren, wurden weitere Möglichkeiten der Unterstützung mit unserem stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden, wie beispielsweise die Vermittlung eines Jugendoffiziers der Bundeswehr, erörtert.
Gundolf Fleischer bedankte sich im Namen der Schülerinnen und Schüler für die großzügige Spende die dazu beitragen soll, dass Athletinnen und Athleten nach der Schulzeit mit einem soliden Fundament, sportlich und gesellschaftspolitisch, in ihre nächste Entwicklungsphase starten können. (HK)

Bild: v.L.n.R. Präsident Gundolf Fleischer, Oberst a.D. Kolb, Jürgen Willrett (FOTO OSP Freiburg)
2025 Stiftung DOB unterstützt erneut die Aktion Sorgenkinder in Bonn mit 2000 €
„Kein Unbekannter“ so begrüßte der Bundesvorsitzende des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr Bernd Krämer unseren stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden beim Live-Konzert der Big-Band der Bundeswehr im TELECOM-Forum in Bonn. Oberst a.D. Kolb kam nicht nur mit einem Spendenscheck, sondern auch mit einer Botschaft auf die Bühne des ausverkauften Konzertsaales. Er wollte und konnte das Forum nutzen, um auf die Existenz und das Wirken der Stiftung Deutscher Offizier Bund hinzuweisen. Dabei verdeutlichte er erneut die hohe Priorität, welche die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien und das Netzwerk der Hilfe in der Bundeswehr für die Verantwortlichen der Stiftung hat.
(HK)

Bild: v.L.n.R. Bundesvorsitzender Bernd Krämer, Oberst a.D. Kolb (FOTO DOB)
2025 Spende an die Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH in Höhe von 1000 €
Am 16. Dezember 2025 übergab unser Schatzmeister, Oberstleutnant a.D. Ludwig Simmel, einen weiteren Scheck an die Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH (GWW) in Gärtingen.
Mit dem nachfolgenden Schreiben wurde der Dank an die Stiftung wie folgt übermittelt:
„Einen Spendenscheck von Weihnachten bedeutet Hoffnung, Freude – und das Teilen. Genau das hat der Deutsche Offizier Bund möglich gemacht! Mit seiner großzügigen Spende schenkt er Menschen mit Behinderung nicht nur Unterstützung, sondern echte Chancen. Andrea Stratmann (Geschäftsführerin der GWW und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Campus Mensch) überbrachte den Dank persönlich an Schatzmeister Ludwig Simmel: „Seit Jahren hilft uns diese Unterstützung, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu schaffen.
Die Spenden des Deutschen Offizier Bundes fließen direkt in die Arbeit des Campus Mensch – dort, wo sie dringend gebraucht werden.
„Dank dieser Hilfe können wir Projekte verwirklichen, die das Leben der Menschen, die wir begleiten, nachhaltig verändern. Ihre Spende bedeutet: mehr Selbstbestimmung, mehr Chancen, mehr Würde. Sie schenken nicht nur Geld – Sie schenken Zukunft. Dafür sind wir zutiefst dankbar“, betonte Frau Stratmann.
Thomas Listl
Leitung Marketing und Kommunikation Campus Mensch)
Gärtringen, 16.12.2025“
(HK)

FOTO: (v.l.n.r.: Ludwig Simmel, Andrea Stratmann) - Foto: Campus Mensch
2025 Adventsüberraschung für die Jagsttalschule in Westhausen
Die Freude war der Rektorin der Jagsttalschule, Nicole Ostertag, ins Gesicht geschrieben und auch der Vorsitzende des Fördervereins „Miteinander“, Edwin Hahn, zeigte sich sehr erfreut, als der Präsidiumsvorsitzende Nikolaus Graf Adelmann am Morgen des 10. Dezember mit einem Scheck der Stiftung die Anwesenden überraschte.
Vielfältige Sparmaßnahmen des Ostalbkreises als Schulträger hatten in diesem Jahr zur Streichung der Mittel für vorweihnachtliche Geschenke in Form von Schokoladen-Nikoläusen an die Schüler und Schülerinnen der Jagsttalschule geführt. So traf es sich besonders gut, dass Graf Adelmann dem Förderverein eine Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro übergeben konnte. Das Geld wird im Sinne eines im vergangenen gefassten Präsidiumsbeschlusses der Stiftung für ein vorweihnachtliches Vorhaben verwandt, um den Kindern eine kleine Freude zu bereiten.
Edwin Hahn bedankte sich im Namen des Fördervereins und der Schulleitung für die kontinuierliche Unterstützung der Stiftung Deutscher Offizier Bund und lud den Präsidiumsvorsitzenden zur Übergabefeierlichkeit eines durch Spendenmitteln finanzierten behindertengerechten Busses im kommenden Jahr ein. (GA)

Foto: v.l.n.r.: Edwin Hahn, Nicole Ostertag, Nikolaus Graf Adelmann (Bild DOB)
Spendenübergabe beim Benefiz-Großkonzert am 10. Oktober 2025 in Bonn
Die Spendenfreudigkeit der Konzertbesucher mit guter, hochwertiger Unterhaltung anzusprechen, war die Zielsetzung des Sozialwerkes der Bundeswehr e.V. Dies wurde bei der Ansprache des Bundesvorsitzenden Bernd Krämer beim Empfang im kleinen Kreis, wie auch beim Auftritt auf der großen Bühne deutlich kommuniziert.
Unser Stellvertreter des Präsidiums kam deshalb nicht unvorbereitet zu dieser Veranstaltung und hatte, neben einem privaten Obolus, auch den Spendenscheck der Stiftung Deutscher Offizier Bund von 2000 € im Portmonee. In seinem kurzen Statement verdeutlichte Oberst a.D. Kolb die hohe Priorität, welche die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien für die Verantwortlichen der Stiftung hat und sicherte den Anwesenden die weitere Unterstützung mit hoher Zuverlässigkeit zu.
(HK)

Bild: v.L.n.R. Bundesvorsitzender Bernd Krämer, Oberst a.D. Kolb (FOTO DOB)
Dienstreise zum neunen Schirmherrn der Stiftung nach Berlin
Die Reise 28. Oktober nach Berlin war terminiert, um dem Vorsitzenden des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr, General Carsten Breuer, einen Spendenscheck in Höhe von 2000 € und gleichzeitig die Urkunde für die von ihm übernommene Schirmherrschaft zu überreichen. Die Spenderehrung des Soldatenhilfswerks, zu der die Stiftung als langjähriger Spender geladen wurde, war ebenfalls als Reisezweck im „Dienstreiseantrag“ unseres Stellvertreters aufgeführt.
Der Reise vorausgegangen waren mehrere, leider gescheiterte Terminabsprachen, um die Stiftung Deutscher Offizier Bund wieder „medial wirksam“ und offiziell unter die neue Schirmherrschaft zu stellen.
Heute, nach Beendigung der „Dienstreise“ bleibt zu resümieren, dass dank einer funktionierender Vertreterregelung sowohl der Spendenscheck an Frau Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte übergeben und die Dankurkunde des Soldatenhilfswerkes von uns persönlich entgegengenommen werden konnte.

Bild: Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte bei der Begrüßung (FOTO DOB)

Bild: v.L.n.R, Oberstleutnant a.D. Jo Dostert, Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte, Oberst a.D. Kolb (FOTO BMVg )
Die persönliche Übergabe der Urkunde für die Schirmherrschaft hat zwar nicht geklappt, doch wir freuen uns, dass sie jetzt vor Ort ist und General Breuer diese Aufgabe übernommen hat.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Willkommen in der Stiftung Deutscher Offizier Bund und ein ganz besonderer Dank des gesamten Präsidiums. (HK)

Bild: Oberst a.D. Kolb im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin (FOTO DOB )
Präsidium und Beirat tagen an der Mosel
Der Einladung unseres Vorsitzenden Nikolaus Graf Adelmann zur gemeinsamen Sitzung des Präsidiums und des Beirates der Stiftung Deutscher Offizier Bund konnten alle Mitglieder folgen und so traf man sich beschlussfähig am 01.09.2025, im wunderschönen Brauneberg an der Mosel. Getagt wurde in den Räumlichkeiten des Hotel Lindenhof, einer Einrichtung des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. (BwSW e.V.). Begrüßt wurden die Gremien durch den Bundesgeschäftsführer des BwSW e.V. Oberstleutnant Dirk Solzbach, der zu Beginn über seine Arbeit und die des Vereins berichtete.
Auf Vorschlag des Präsidiums wurde Herr Bundesminister a.D. Dr. Franz-Josef Jung in den Beirat aufgenommen, der in dieser Funktion nun gemeinsam mit seiner Ehefrau Beate die Stiftung unterstützen wird. Der Vorsitzende bedankte sich im Namen des Präsidiums bei Dr. Jung für dessen spontane Bereitschaft diese Aufgabe zu übernehmen.
Bild: Beate Jung und Bundesminister a.D. Dr. Franz Josef Jung im Gespräch mit Bürgermeister Ruppenthal (Stiftung DOB)
Die weiteren Tagungspunkte waren u.a. die Berichte der Präsidiumsmitglieder und die Verabschiedung des Haushaltsplanes. Zum Abschluss der gemeinsamen Sitzung berichtete unser Beiratsmitglied General a.D. Schneiderhahn über seine Arbeit als Präsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Stellvertretender Vorsitzender in Koblenz
Die Scheckübergabe 2025 an den Förderkreis und Tumorhilfe Bundeswehrzentralkrankenhaus e.V. fand am 10. Juli 2025 im Bundeswehrzentralkrankenhaus statt. Die Vorsitzende des Vereins, Frau Oberstarzt Dr. Ulrike Wagner, und der Geschäftsführer, Herr Stabsfeldwebel Manuel Tegethoff, dankten dem Vertreter der Stiftung, Oberst a.D. Helmut Kolb, für sein Kommen und die großzügige Spende. Oberst a.D. Kolb bezeichnet die persönliche Scheckübergabe, trotz des dafür erforderlichen Aufwandes, als eine wesentliche Aufgabe der Präsidiumsmitglieder. Eine „vor-Ort“ Übergabe ermöglicht der Stiftung einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins zu erhalten und für die Beratung des jährlichen Haushaltsplanes eine Grundlage zu schaffen. Er zeigte Verständnis, für den diesmal etwas unter Zeitdruck leidenden Gesprächsverlauf.
Die Vereinsvorsitzenden berichtete über derzeit geplante Maßnahmen und wird der Stiftung zusätzlich einen Bericht über die Aktivitäten des Förderkreises überlassen. (HK)

Bild: (v.l. n. R.) Stabsfeldwebel Manuel Tegethoff, Oberst a.D. Helmut Kolb, Oberstarzt Dr. Ursula Simon, FOTO: StFw Tegethoff
Spende für den Förderverein „Miteinander“
Anlässlich einer Vernissage am 22. Mai 2025, gestaltet durch die Schülerinnen und Schüler der Jagsttalschule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum SBBZ) Westhausen, überreichte der Präsidiumsvorsitzende, Oberstleutnant a.D. Nikolaus Graf Adelmann, erneut einen Scheck an den Förderverein Miteinander. Es ist die achte Spende der Stiftung, mit der die Schule über den Förderverein Freizeitvorhaben und dringend notwendige Projekte unterstützt wird, die der Ostalbkreis als Schulträger nicht leisten kann.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Edwin Hahn, der Schatzmeister Peter Neumann sowie die Rektorin der Jagsttalschule, Nicole Ostertag, dankten der Stiftung für die großzügige Spende. Edwin Hahn erklärte, dass die Spende zum richtigen Zeitpunkt kommt. Im Herbst erhält die Jagsttalschule ein neues behindertengerechtes Fahrzeug. Der Förderverein unterstützt den Kauf mit 47.000 Euro aus Spenden und Sponsorengeldern. (GA)

Bei der Scheckübergabe von links: Nikolaus Graf Adelmann, Peter Neumann, Nicole Ostertag, Edwin Hahn. Foto: SBBZ
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