Stiftung Deutscher Offizier Bund
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2026 Oberstarzt d. R. Dr. Markus Müller wird neues Präsidiumsmitglied der Stiftung Deutscher Offizier Bund

Übergabe der Mitgliedsurkunde bei der Präsidiumssitzung am 22.07.2026 in Stuttgart

 

Es war der Vorschlag unseres Stellvertreters Oberst a.D. Helmut Kolb, ein weiteres Mitglied in das Präsidium der Stiftung aufzunehmen. Den erforderlichen Beschluss hat das Präsidium einstimmig verabschiedet, und bereits am 22. Juli 2026 hat unser Vorsitzender, Oberstleutnant a.D. Nikolaus Graf Adelmann, Herrn Oberstarzt der Reserve Markus Müller die Urkunde in Stuttgart persönlich überreichen können. Dr. Markus Müller ist hauptberuflich freier Medizinjournalist und kein Unbekannter unter den Präsidiumsmitgliedern. Alle haben mal mehr oder weniger mit ihm zusammengearbeitet und schätzen seine Kompetenz sowie seine offene und stets positiv gestimmte, freundliche Wesensart. Mit den Worten „es ist mir eine Ehre, Mitglied des Präsidiums zu sein und die Arbeit der Stiftung aktiv mitgestalten und unterstützen zu können“.  

Es war kein Zufall, dass unser neues Mitglied in Uniform an der Sitzung teilnahm. Als Reservist der Bundeswehr, bringt er sich aktiv in die Truppe ein und kann mit seiner fachlichen Expertise und Erfahrung gerade im Sanitätsdienst „Vakanzen“ überbrücken und die truppenärztliche Versorgung sicherstellen, was er zum Zeitpunkt unserer Sitzung gerade tat.

Bei der nächsten gemeinsamen Sitzung mit dem Beirat im September wird er sich den Beiratsmitgliedern vorstellen.  Wir werden hierrüber gesondert berichten. (HK)

 

V.l.n.R: Graf Nikolaus Adelmann, Dr. Markus Müller, Helmut Kolb, Bild: Stiftung DOB

2026 Wir trauern um unser langjähriges Präsidiums- und Beiratsmitglied

Oberst a.D. Rudolf Winkler ist im Alter von 86 Jahren in Bonn verstorben

Die Stiftung Deutscher Offizier Bund trauert um Ihren ehemaligen stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden und um sein ehemaliges Beiratsmitglied Rudolf Winkler, der am 26. Mai 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit und einem erfüllten und erlebnisreichen Leben verstorben ist. Geboren am 20. Dezember 1939 in Ludenberg wohnte zuletzt viele Jahre mit seiner Frau Karin in Meckenheim.  1959 trat er in die Bundeswehr ein und war dort bis zu seiner zur Ruhesetzung im Dienstrad Oberst in der Heeresfliegertruppe sowohl als Pilot als auch in Führungsverwendungen eingesetzt.  Im Jahre 1998 wurde er als Nachfolger des damaligen Brigadegeneral a.D. Dr. Langer ins Präsidium gewählt und bei der darauffolgenden Sitzung dem Beirat vorgestellt. Im März 2006 wählte ihn das Präsidium zu seinem Stellvertretenden Vorsitzenden. Der damalige Vorsitzende war unser Ehrenvorsitzender Dieter Herzing. Nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidium im Jahr 2017 war Oberst a.D. Rudolf Winkler bis im September 2019 Mitglied im Beirat der Stiftung.

Rudi Winkler war immer der „ruhende Pol“ in der Stiftungsarbeit, der auch in angespannten Situationen Ruhe und Besonnenheit ausstrahlte und so sein Umfeld stabilisierte. Besondere Verdienste erwarb er sich als Leiter von Seminaren und Vorträgen in der Regie der Stiftung. Die Vorbereitungen und Durchführung waren generalstabmäßig geplant und in der Ausführung exzellent.

Wir werden Rudi Winkler in seiner aufgeschlossenen und stets fürsorglichen Art sehr vermissen und ihm in der Stiftung Deutscher Offizier Bund ein ehrendes Gedenken bewahren. (HK)

 

2026 „30 Jahre Lachen Helfen e.V.“

Scheckübergabe bei der Jubiläumsfeier

 

Die 28.ordentliche Mitgliederversammlung mit der Wahl des neuen Vorstandes war beendet ,als der neue und alte Vorsitzende, Generalleutnant a.D. Jürgen Knappe, in seiner „Jubilämsansprache“ neben anderen Gästen auch unseren Stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden, Oberst a.D. Helmut Kolb, am 9. Mai in Düsseldorf begrüßte. In seiner Ansprache skizierte der Vereinsvorsitzende die Entstehung, die Strukturen und das Engagement des Vereins seit seiner Gründung im Jahre 1996.

 

„Im ehemaligen Jugoslawien beschlossen Bundeswehrsoldaten Anfang der 1990er Jahre, sich neben ihren dienstlichen Aufgaben auch privat in eigenen humanitären Projekten für Kinder zu engagieren. Neben Brennholz und Bekleidung schenkten sie ihnen auch Spielsachen wie Teddybären und Kasperlepuppen in der Hoffnung, dass sie ihr Lachen zurückgewinnen. Um den traumatisierten, verwundeten oder elternlosen Kindern auch dauerhaft, schnell und unbürokratisch zu helfen, gründeten sie dann 1996 einen gemeinnützigen Verein – Lachen Helfen. Nach dem tragischen Sprengstoffanschlag in Kabul im Verlaufe des Afghanistankrieges am 15. August 2007, bei dem die ersten drei deutschen Polizisten ums Leben kamen, ermöglichte Lachen Helfen im Gedenken an die Getöteten den Bau einer nach einem, dem Karlsruher Polizisten Mario Keller, benannten Mädchenschule in Schedudsch, im weit abgelegenen Nordosten des Landes an der Grenze zu Tadschikistan. Dieses Engagement und das Wissen um die gute und enge Kooperation zwischen Bundeswehr und Polizei bei ihren Auslandseinsätzen führten 2009 zu dem Entschluss, die Polizei auch organisatorisch in den Verein zu integrieren. Seitdem ist Lachen Helfen nicht nur eine Initiative deutscher Soldaten, sondern eine „Initiative deutscher Soldaten und Polizisten für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten. Ganz im Sinne des Prinzips der vernetzten Sicherheitspolitik kann der Verein die Steuerung seiner Hilfsprojekte seitdem noch breiter und effizienter realisieren. Mit dieser humanitären Unterstützung verknüpft Lachen Helfen auch die Hoffnung, dass die deutschen Soldaten und Polizisten, die oftmals unter schwierigen Bedingungen in den Einsatzländern Sicherheit schaffen und Wiederaufbauhilfe leisten, nicht als Besatzer geduldet, sondern als Partner begrüßt werden.“ (Quelle Internetauftritt des Vereins).

 

Die Stiftung verfolgt die Arbeit des Vereins regelmäßig und hat zuletzt im September 2024 einen Spendenscheck übergeben und in diesem Jahr beschlossen, bei der Veranstaltung in Düsseldorf dies zu wiederholen. So konnte gegen Ende der Ansprache von Generalleutnant a.D. Knappe, unser Stellvertreter einen Spendenscheck der Stiftung in Höhe von 2.000 Euro überreichen. (HK)

 

v.l. Generalleutnant a.D. Jürgen Knappe, Oberst a.D. Helmut Kolb, BILD:" Lachen Helfen e.V."

2026 Scheckübergabe an die Soldatentumorhilfe Hamburg e.V.

Stellvertretender Vorsitzender übergibt Spende an die Soldatentumorhilfe Hamburg e.V.

Auch in 2026 hat das Präsidium entschieden, die Geldübergabe an die Tumorhilfen der Bundeswehrkrankenhäuser vor Ort vorzunehmen, um sich dabei ein besseres Bild über die Arbeit der Vereine und die Verwendung der Mittel machen zu können.

Mit diesem Auftrag verabredete sich unser Stellvertreter Oberst a.D. Helmut Kolb mit dem Vorsitzenden der Soldatentumorhilfe und Klinischen Direktor der Urologie Oberstarzt Dr. Cord Matthies, M.A., am 10. April 2026 im Klinikum in Hamburg. An dem Treffen nahm auch der Schatzmeister Oberfeldarzt Dr. Sanatgar teil, der über seine Aufgabe im Verein berichtete. Nach dem Leitspruch „tue Gutes und berichte darüber“ informierte Dr. Matthies über die Arbeit des Vereins und über die im März diesen Jahres durchgeführte Sammlung im Rahmen des Benefizkonzertes des Marineorchesters zugunsten der Soldatentumorhilfe e.V. .

Oberst a.D. Kolb dankte für die ausführliche Berichterstattung und den aktualisierte WEB-Auftritt des Vereins. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Kernarbeit und der Organisation der Stiftung Deutscher Offizier Bund bedankte sich Dr. Matthies für die erneut großzügige Spende. (HK)

 

 

Bild: v.l. Oberstarzt Dr. Matthies, Oberst a.D. Kolb, Oberfeldarzt Dr. Sanatgar (FOTO Stiftung DOB)

2026 Königsbronner Gespräche in Zeiten des Aufruhrs

Wie werden Deutschland und Europa widerstandsfähig in Anbetracht geopolitischer Umwälzungen?

 

„Als hätten sich Verteidigungsminister Boris Pistorius und der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter lange im Voraus abgesprochen“ stellt die Schwäbische Zeitung fest. Am Mittwoch, dem 22. April stellte Pistorius seine Militärstrategie vor, am Samstag darauf trafen sich in Königsbronn bei Heidenheim Militärexperten, Firmenvertreter und Bundeswehrangehörige zum Gespräch über Deutschlands Verteidigungsfähigkeit, wozu auch der Präsidiumsvorsitzende der Stiftung Deutscher Offizier Bund, Oberstleutnant a.D. Graf Adelmann, eingeladen war. 

Man war sich einig darüber, dass die Menschheit inmitten geopolitscher Umwälzungen historischen Ausmaßes mit einer unvorhersehbaren Dynamik lebt. Europa und Deutschland steht vor massiven Herausforderungen insbesondere angesichts einer veralteten Infrastruktur, einer kränkelnden Wirtschaft und der unzureichenden Verteidigungsfähigkeit gegenüber Staaten wie Russland und China. Nachdem die USA unter Präsident Trump kein verlässlicher Partner mehr sind, muss sich Europa noch mehr anstrengen, um aus eigener Kraft für die Sicherheit sorgen zu können.Hauptredner des Tages war Professor Dr. Sönke Neitzel, Militärhistoriker und Professor für Militärgeschichte an der Universität Potsdam. Ziel des Bundeskanzlers Friedrich Merz ist es, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas zu machen. Neitzel begrüßte diese Aussage des Kanzlers als grundsätzliches Bekenntnis zur Wehrpflicht, denn ohne sie sei die Umsetzung des Vorhabens nicht realistisch. Der Militärhistoriker geht allerdings davon aus, dass bis zu einer echten Kriegstüchtigkeit noch zwei Jahrzehnte vergehen könnten, wenn die Reformen und der Personalaufwuchs in dem Tempo wie bisher weitergingen. Vor allem wies er auf die unbedingte Notwendigkeit einer Strukturänderung hin, ohne die das Gesamtvorhaben scheitere („wir haben in der Bundeswehr ebenso viele Oberstleutnante wie Hauptgefreite“ und man könne locker ein Kampfbataillon nur bestehend aus Oberstleutnanten aufstellen). In moderierten Fragerunden und Panels wurden die Fragen zu Europas Sicherheit, auch ohne die USA, sowie der Geoökonomie weiter vertieft. Die Frage, wie die sicherheitspolitischen Ziele in der Praxis, auch unter dem gegebenen Zeitdruck, umgesetzt werden können, blieb auch in Königsbronn weitgehend offen. Die Europäer können nicht alles gleichzeitig machen. Deshalb brauche es eine bessere europäische Aufgabenteilung, so Roderich Kiesewetter. 

Mit den Königsbronner Gesprächen als Gesprächsforum, unter anderem unter Beteiligung des finnischen Botschafters, des Präsidenten der Clausewitz-Gesellschaft, des Kommandeurs des Landeskommandos Baden-Württemberg und der außenpolitischen Koordinatorin der ZEIT, konnten neue Denkwege und Lösungsansätze aufgezeigt und mit den Zuhörern in der bis auf den letzten Platz voll ausgebuchten Kulturhalle Hammerschmiede diskutiert werden.(GA)

 Prof. Dr. Sönke Neitzel bei seinem Eröffnungsvortrag. Bild: Stiftung DOB

  Prof. Neitzel im Gespräch mit Fanny Fee Werther WELT Fernsehen (FOTO: DOB)

  

 

2026 Präsidiumsvorsitzender besucht die Soldatentumor- und Unfallhilfe Ulm e.V.

Scheckübergabe bei der Mitgliederversammlung

 

In der Mitgliederversammlung der Soldatentumor- und Unfallhilfe Ulm e.V. (STH) am 30. April 2026, zu der der Präsidiumsvorsitzende der Stiftung DOB, Oberstleutnant a.D. Graf Adelmann, eingeladen war, stellte der Geschäftsführer der STH seine Nachfolgerin, Militärpfarrerin Claudia Glebe, vor die ab 1. August 2026 das Evangelische Militäramt Ulm II übernimmt und sich bereiterklärt hatte, auch die Geschäftsführung der STH zu übernehmen. 

Dem Beschluss der Mitgliederversammlung 2025 folgend, stellten sich Oberfeldarzt PD Dr. Witte (Onkologie) und Oberfeldarzt Dr. Dallacker-Losensky (Unfallchirurgie) der Versammlung als beratende Beisitzer vor. Wesentlicher Besprechungspunkt war die Förderung des Lungenkrebsprojektes der Onkologie „Frühzeitige Identifikation der Non-Responder“. Diese Krebserkrankung ist die tödlichste und steht bei Männern auf Platz 1, bei Frauen auf Platz 4. Sie wird oft spät erkannt. Mit einem speziellen Verfahren und Gerät wird die Verschmelzung von Tumor- und Immunzellen erkannt. Dies hat einen wesentlichen Einfluss darauf, ob und wann Chemo- und Immuntherapien angewandt werden. Die kalkulierten Projektkosten betragen ca. 25.000 Euro. Die Mitglieder der STH beschlossen einstimmig, das Projekt mit 15.000 Euro zu unterstützen. Weitere Fördermaßnahmen im vergangenen Geschäftsjahr waren beispielsweise Unterbringung und Übernahme der Parkgebühr für erkrankte Patienten und die Anmietung einer Ferienwohnung für eine ambulante Behandlung in Heidelberg, da die tägliche Fahrt UL-HD unzumutbar war.

 Gegen Ende der Mitgliederversammlung überreichte Graf Adelmann dem Vorsitzenden, Generalarzt Dr. Benedikt Friemert, einen Scheck der Stiftung in Höhe von 2.000 Euro. (GA)

 

 

 Bild: (v.l.n.r.) Generalarzt Prof. Dr. med. B. Friemert (1. Vorsitzender STH), Oberstleutnant a.D. N. Graf Adelmann, MilPfr Michael Kröner (Geschäftsführer STH); FOTO Stiftung DOB